Adobe Tech Summit Berlin

Kurzes Review zum Berliner Adobe Tech Summit (http://www.adobe.com/de/events/ats11/)

ATS mobile bannerLeider kann ich nicht über den ganzen Veranstaltungstag sprechen, da unsere Teilnahme erst um 17:30 begann. Allgemein ist zu sagen, dass sich Adobe wieder eine sehr gelungene location für seine Veranstaltung gesucht hat. Ich erinnere mich noch an meine letzte Adobe-Veranstaltung in der Berliner Kalkscheune, welche aber auch schon ca. 5 Jahre her sein muss. Dieses Mal wurde das nhow Hotel (http://www.nhow-hotels.com/berlin/hotel) ausgesucht, wo man einen eigenen Bereich im Erdgeschoss angemietet hatte. Tagsüber gab es einen sehr schönen Blick über die Spree auf die Berliner Oberbaumbrücke. Angereiste haben sicherlich auch gleich die Chance genutzt und sich die in Laufweite gelegene East-Side-Gallery angesehen.

Nach der Ankunft wurden wir freundlich am Registrierungsschalter begrüßt und sogar ein Päkchen Gummibärchen gab's für uns. Nicht schlecht. Nachdem wir uns kurz zurecht finden mußten, huschten wir noch schnell in die session "Fireworks – das schweizer Messer für Interfacedesign" von Greg Rewis (http://blog.assortedgarbage.com/). Ich hatte schon lange nichts mehr mit Fireworks zu tun, aber das Komprimierungspotential, was man wohl absichtlich nicht in Photoshop implementieren möchte, ist schon sehr erstaunlich. Es ging dann noch um selektive Komprimierung und einige Exportmöglichkeiten für HTML, jQuery und CSS-Sprites. Im Ganzen sehr interessant, aber man mußte da jetzt nicht extra den Laptop für auspacken. Zuhören reichte vollkommen.

Nach einer kurzen Pause und Plausch mit anderen Veranstaltungsteilnehmern ging es dann zur letzten session "Von Null auf HTML-App für iOS oder Android in 60 Minuten", ebenfalls von Greg Rewis. Es handelte sich hier eigentlich weniger um eine Applikation, als um eine jQuery-Mobile-site. Es ist zwar nett, eine provisorische site über fireworks und jQuery-Modulen bauen zu können, aber mit etwas Übung kann man das auch so. Da ich eh nicht so ein fan von automatisch generiertem code bin, fand ich diesen Vortrag leider weniger interessant, als den davor. Diese Anwendung eigenet sich vielleicht eher, um mal schnell einen dummy bauen zu können. Dann sollte man allerdings auch keinen Kunden haben, der dann sagt: "Oh, ist ja schon fertig. Nur noch ein bischen hier und da.". Es wurden auch einige features von phonegap (http://phonegap.com/) angesprochen, die mittlerweile auch immer weiter implementiert wurden. Adobe scheint hier einen recht großen Fokus drauf zu legen, um die iOS-Plattform noch besser abdecken zu können. Bei Android hat Adobe ja recht freie Hand, solange das Smartphone es leisten kann.

Nach den sessions ging es dann vom nhow Hotel in den Kreuzberger Club Lux (http://www.lux-berlin.net/). Eine sehr gut ausgesuchte location, wie ich finde. Nicht zu prollig, aber doch gemütlich. Hier konnte man sich dann nochmal über alles erlebte, bei einem kühlen Bier, austauschen.

Insgesamt fand ich diese Veranstaltung mal wieder recht gut gelungen. Was ich so über den Tagesablauf von anderen gehört hatte, entsprach schon sehr gut meiner Erwartung. Die beiden Vorträge von Greg Rewis waren sehr interessant aufgebaut und keineswegs langweilig. Über kostenlose Getränke und Pizza im Lux hat sich sicherlich auch niemand beschwert. Vielen Dank an Adobe.

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Christian Müller

Christian Müller, Adobe Certified Expert Flex with Air

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