Die Zukunft der Webstandards: HTML5

Der zukünftige Webstandard HTML5 war auch auf der Webinale in Berlin (31.Mai - 02. Juni 2010) eines der Themen. Patrick Lauke von Opera Software war zu Gast und lieferte einen interessanten Vortrag dazu.

Einen wichtigen Schub hat die neue HTML-Version erst kürzlich erhalten, als das W3C Konsortium im Juli des heurigen Jahres die Einstellung der Entwicklung von XHTML2 ankündigte, um HTML5 verstärkt forcieren zu können.

Neue Elemente zur Strukturierung
HTML5 bietet vor allem eine vereinfachte Syntax, standardisiertes Browserverhalten, neue JavaScript APIs und neue Markup Elemente bzw. alte neu definiert. Insgesamt finden sich 25 neue Markupelemente im Set vom HTML5. Hervorzuheben sind hierbei die neuen Elemente header, nav, article, aside und footer, die zur besseren semantischen Strukturierung von Dokumenten dienen.

Web-Applikationen
HTML5 bietet zudem bessere Unterstützung von Webapplikation und soll aufwändige Workarounds überflüssig machen und steht damit auch in Konkurrenz zu Flash und Silverlight. So bietet das canvas-Element eine 2D-Bitmap-Zeichenfläche frei definierbarer Größe, mittels JavaScript kann man darin zeichnen und Grafiken on-the-fly erstellen.

Webforms
Das input-Elements wurde beträchtlich erweitert. So kann man beispielsweise mit type=”range” einen Slider erstellen oder mit type=”email” angeben, dass man eine E-Mail-Adresse erwartet. Weitere type-Werte sind date, time, datetime, number, color und url. Die Validierung findet dann bereits direkt im Browser statt.

Was können die Browser jetzt schon?
Um einen Überblick zu erhalten, was mit HTML5 überhau pt möglich ist und welche Browser es unterstützen, bietet die Website html5readiness.com eine Infografik, die genau diese Fragen auf einen Blick beantworten soll.

 

Über den Autor

Markus Wintersberger, Adobe Certified Expert in Advanced ColdFusion bei PIXELTEX Berlin

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