Wieviel Einfluss hat die Sortierung auf eine Metasuche?

08.09.2016
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Basic Requirements?


Die Auflistung von buchbaren Angeboten ist nicht neu. Dennoch setzt sich nicht jede Lösung durch, obwohl alle mit den gleichen Hindernissen zu kämpfen haben. Wenn es um Listensortierung geht, dann dreht sich meist alles um die gleichen Themen
  • Aktualität
  • Schnelle Datenauslieferung
  • Minimale Darstellungsverzögerung
  • Bestmögliche Sortierung
Diese 4 Grundpfeiler haben sich in den letzten 10 Jahren kaum verändert. Warum auch?

Welchen Weg werden wir gehen?


OpenBooking beschreitet mit seinem Produkt neue Wege. Die OpenBooking White-Label Lösung lädt nicht einfach nur eine Liste aktueller Unterkünfte. Die Verfügbarkeitsdaten werden mit Hilfe modernster Skripte und Dienste in Echtzeit abgefragt und fragmentiert geladen. Die alte Denkweise lässt sich hier nicht mehr anwenden! Unsere Verfügbarkeits-Metasuche lädt und aktualisiert ihre Ergebnisse mit dem Fokus auf Performance.

Wie die Bezeichnung „Metasuche“ andeutet, greift OpenBooking nicht auf den eigenen Datenbestanden an Buchungsobjekten zu. Über 12 verschiedene Buchungs- und Klassifizierungsanbieter sind mit dem System verbunden und liefern eine Vielzahl unterschiedlicher Datenstrukturen und Informationen. Ein ausgezeichnetes Datenkonzept und langjährige Erfahrung im Online-Tourismussektor sind unerlässlich.

Bereits zu Beginn wurde die White-Label Lösung fragmentiert mit Daten beliefert. Web-Browser melden sich an der OpenBooking-Schnittstelle an und werden ohne unnötige Rückfragen(PUSH-Technologie) mit neuen Daten beliefert. Auf diese Weise können wir ein minimum an Ladezeit garantieren und sind unabhängig von Geschwindigkeitsschwankungen der Buchungsplattformen. Für den Benutzer kommen die Ergebnisse innerhalb von Millisekunden.

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Wo lag das Optimierungspotential?


Am Ende des Tages ist die Sortierung der Unterkünfte aber von entscheidender Bedeutung. So entstanden zusätzliche Module innerhalb der OpenBooking White-Label Lösung. Unterkunftsobjekte werden im Takt von Millisekunden neu eingeordnet. Man kann sich das vorstellen, wie ein Croupier der kontinuierlich seine Karte neu mischt. Wird der Kartenstapel grösser, dauert auch das Mischen länger.
Hinzu kommen die dynamischen Filter, die durch OpenBooking Kunden in der individuellen Admin-Oberfläche festgelegt werden.



Überarbeitung der Sortierung


Mit zunehmender Anzahl von Ergebnissen und grösseren Kunden, brauchte es ein Umdenken. Durch kontinuierlich wachsende Verfügbarkeitslisten wurde mehr Rechenzeit für die Sortierung und die Filter-Zuordnung verbraucht. Die gestiegene Last zeigte sich bei Überschreitungen der von uns gesetzten 1-Sekunden-Grenze und erhöhtem Einfluss auf den Webbrowser. Besonders auf dem Mobilgerät werden Sekunden zu gefühlten Stunden.

Warum müssen Ergebnisse eigentlich initial sortiert werden? Erscheinen doch die Verfügbarkeiten im zweistelligen Millisekundenbereich. Erste Versuche waren ein Unterschied "wie Tag und Nacht" und machten richtig Spass. Die Suchabfragen wurden fast ohne Verzögerung beantwortet. Allein die super schnelle Antwortzeit macht einen guten Eindruck bei den Besuchern und spricht für Qualität. Der OpenBooking Verfügbarkeits-Zwischenspeicher kann hier seine volle Power ausspielen.


Schaffung des USP


Wie auch der Croupier im Casino starten wir jetzt mit der Arbeit, wenn unser Kartenstapel vollständig ist. Dies ist unbemerkt innerhalb weniger Millisekunden der Fall. Die Filter werden ausgewertet und die Besucher erhalten eine einladende Leiste mit möglichen Sortierungen. Durch das Prinzip „first-come, first-served“ entsteht automatisch ein durchmischtes Verhältnis, beeinflusst durch die Reaktionszeiten der angebundenen Buchungsanbieter.

Mit einer pragmatischen Lösung erzielten wir eine enorme Reduktion der Berechnungs-Auslastung und steigerten die Seriosität des Angebots. Die Belastung des Webbrowsers wurde um ca. 70% verringert. In Kombination mit der integrierten Bildverkleinerung ist der Leistungssprung enorm. Eine schnelle Oberfläche über viele Buchungsanbieter hinweg schafft eine emotionale Bindung mit dem touristischen Angebot. Es suggeriert hohe Qualität und Zuverlässigkeit.

  • Reaktionszeit im Millisekundenbereich
  • Ladegeschwindigkeit entkoppelt von den Buchungsplattformen
  • Steigerung der Seriosität ohne Unterbrechungen
  • Emotionale Bindung durch sofortige Reaktion
  • Dem Benutzer die Wahl der Sortierung lassen
  • Einfacher Zugriff auf die Sortierungen

Fazit


Bei der OpenBooking White-Label Lösung erreichten wir ein extrem verbessertes Benutzererlebnis. Verfügbarkeitsabfragen werden rasend schnell durchgeführt und der Kunde kann danach in optisch einfacher Form seine
Sortierung wählen. Alternativ wird die initiale Ergebnisliste verwendet.


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Author: Christian Namberger
Christian Namberger

Christian ist seit über 5 Jahren für PIXELTEX tätig. Als ausgebildeter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung startete er damals als Flash-Developer. Nach langjähriger Tätigkeit als Software-Entwickler und Projektleiter, wechselte er zum Account Management für unsere touristischen Partner. Heute ist Christian für das Marketing und die Kommunikation mit den OpenBooking-Kunden zuständig.

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